Schlaganfallbehandlung & -prävention
Spezialisierte Versorgung mit Stroke-Unit-Erfahrung aus Deutschland
Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Ursachen bleibender Behinderung weltweit. Eine konsequente Nachsorge und Sekundärprävention nach einem Schlaganfall sind entscheidend, um das Rezidivrisiko zu senken und die Lebensqualität zu verbessern.
Katerina Saroukou war an Stroke Units in Deutschland in der akuten Schlaganfallversorgung tätig. In unserer Praxis bietet sie Nachsorge, Bewertung der Risikofaktoren und Präventionspläne.
Unser Vorgehen umfasst regelmäßige neurologische Verlaufskontrollen, Optimierung der Medikation, Abstimmung mit Rehabilitationsteams sowie Aufklärung der Patientin/des Patienten und der Angehörigen.
Wann Sie Rat einholen sollten
Symptome
- Plötzliche Schwäche oder Taubheit im Gesicht, Arm oder Bein
- Verwirrtheit oder Sprachstörungen
- Sehstörungen
- Schwindel oder Gleichgewichtsverlust
- Starke Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache
Für wen geeignet
- Patientinnen und Patienten nach Schlaganfall
- Patientinnen und Patienten nach TIA
- Personen mit hohem kardiovaskulärem Risiko
- Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern
- Angehörige (Aufklärung)
Was Sie erwartet
Dauer: 45–60 Minuten
Vorbereitung: Bringen Sie Bildgebungsbefunde (MRT, CT), den Krankenhaus-Entlassungsbrief und eine Medikamentenliste mit.
Nach der Untersuchung: Umfassende Beurteilung des neurologischen Status, Sichtung der Bildgebung sowie individueller Präventions- und Verlaufsplan.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst die neurologische Nachsorge nach einem Schlaganfall?
Sie umfasst eine klinische Neubewertung, Medikamentenmanagement, Beurteilung von Risikofaktoren (Blutdruck, Cholesterin, Diabetes), Koordination der Rehabilitation sowie eine Strategie zur Rezidivprävention.
Wie wird ein erneuter Schlaganfall verhindert?
Die Prävention basiert auf der Kontrolle von Risikofaktoren: Blutdruck, Diabetes, Cholesterin, Rauchen, Gewicht. Sie umfasst außerdem eine individualisierte antithrombotische Therapie und regelmäßige Kontrollen gemäß den AHA/ASA-Leitlinien zur Sekundärprävention.
Wann beginnt die Rehabilitation nach einem Schlaganfall?
Je früher, desto besser. Gemäß den AHA/ASA-Leitlinien und der AVERT-Studie ist eine frühe Mobilisierung innerhalb von 24–48 Stunden mit einer besseren funktionellen Erholung assoziiert. Die Rehabilitation wird mit einem Fachteam koordiniert (Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten).
Ist eine langfristige Nachsorge nach einem Schlaganfall wichtig?
Sie ist entscheidend. Eine langfristige neurologische Nachsorge trägt zur Früherkennung von Komplikationen, zur Anpassung der Therapie und zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität bei.
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