Elektromyographie (EMG/NLG)

Diagnostische Beurteilung der Nerven- und Muskelfunktion

Die Elektromyographie (EMG) und Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG) zählen zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems und der Muskulatur.

Die Untersuchung wird in der Praxis von der Neurologin Katerina Saroukou durchgeführt, die über umfangreiche Ausbildung und Erfahrung in der klinischen Neurophysiologie aus Deutschland verfügt. Das EMG misst die elektrische Aktivität der Muskulatur, während die NLG die Geschwindigkeit der Signalübertragung in den Nerven beurteilt.

Die Befunde unterstützen die Diagnose von Polyneuropathien, Radikulopathien, Karpaltunnelsyndrom, Myasthenie und weiteren neuromuskulären Erkrankungen und leiten die geeignete Therapie ein.

Wann eine EMG-Untersuchung sinnvoll ist

Symptome

  • Taubheits- oder Kribbelgefühl in den Extremitäten
  • Muskelschwäche oder Muskelatrophie
  • Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
  • Muskelkrämpfe oder Faszikulationen
  • Beschwerden bei Karpaltunnelsyndrom

Für wen geeignet

  • Verdacht auf periphere Polyneuropathie
  • Diabetes-Patientinnen und -Patienten (Neuropathie-Screening)
  • Patientinnen und Patienten mit Rücken- oder Nackenschmerzen
  • Beurteilung vor oder nach einer Operation
  • Patientinnen und Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen

Was Sie erwartet

Dauer: 30–60 Minuten.

Vorbereitung: Keine besondere Vorbereitung notwendig. Verzichten Sie vor der Untersuchung auf das Auftragen von Cremes oder Lotionen. Informieren Sie die Ärztin über die Einnahme blutverdünnender Medikamente oder einen Herzschrittmacher.

Nach der Untersuchung: Die Untersuchung umfasst leichte elektrische Reize und das Einbringen feiner Nadelelektroden. Es können geringe Missempfindungen auftreten, die in der Regel gut tolerierbar sind. Die Befunde werden Ihnen direkt im Anschluss an die Untersuchung erläutert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Elektromyographie (EMG/NCS)?

EMG/NCS ist eine neurophysiologische Untersuchung, die die Funktion von Muskeln und peripheren Nerven beurteilt. Sie wird bei der Diagnose von Neuropathien, Radikulopathien, Karpaltunnelsyndrom, Myopathien und anderen neuromuskulären Erkrankungen eingesetzt.

Wie lange dauert die EMG/NCS-Untersuchung?

Die Untersuchung dauert in der Regel 30–60 Minuten, abhängig von der zu untersuchenden Region und der klinischen Fragestellung. Sie umfasst zwei Teile: Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NCS) und Nadel-Elektromyographie (EMG).

Ist die EMG-Untersuchung schmerzhaft?

Die Untersuchung umfasst leichte elektrische Stimulationen und das Einführen einer dünnen Nadel in die Muskeln. Die Unannehmlichkeiten sind in der Regel gering und gut verträglich. Die Neurologin erklärt jeden Schritt, bevor er durchgeführt wird.

Wie bereite ich mich auf die EMG-Untersuchung in Heraklion vor?

Tragen Sie bequeme Kleidung. Vermeiden Sie es, am Untersuchungstag Lotionen oder Cremes auf die Haut aufzutragen. Bringen Sie frühere Untersuchungsergebnisse (MRI, Blutuntersuchungen) mit und teilen Sie der Praxis mit, wenn Sie Antikoagulanzien einnehmen.

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